Autor

Emma Schmidt

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Die Bevölkerung ist nicht bereit, Rentenkürzungen in Kauf zu nehmen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Doch was, wenn die Renten trotzdem sinken? Die Befragten haben klare Präferenzen, wie sie die Ausfälle kompensieren würden.

Rentenkürzungen sind bei der Schweizer Bevölkerung sehr unpopulär. Eine aktuelle Umfrage der Axa Investment Managers AG zeigt: 85 Prozent der Befragten sind kaum oder gar nicht bereit dazu, eine tiefere Rente in Kauf zu nehmen.

Doch genau das blüht einem Teil der Bevölkerung bei einem Ja zur Pensionskassen-Reform, die am 22. September zur Abstimmung steht. Aktuell streiten sich das Pro- und Contra-Lager darüber, für wie viele die Reform eine tiefere Rente zur Folge hätte. Die Behörden gehen davon aus, dass die Renten ab einem geschätzten Monatseinkommen von 5500 Franken im BVG-Obligatorium sinken dürften. Gemäss Gewerkschaften soll die Reform unter dem Strich bereits bei deutlich tieferen Gehältern einen negativen Effekt haben.

Eine Studie des Beratungsbüros BSS kam zum Schluss, dass bei einer Annahme 359’000 Personen mit einer höheren und 169’000 mit einer tieferen Rente rechnen dürfen.

Aktive Einzahler verlieren Kapital

Aktuell zahlen die aktiven Einzahler die PK-Renten der Pensionierten mit. Deshalb überrascht es kaum, dass jede zweite Person befürchtet, es werde heute zu wenig gespart und deshalb seien die Vorsorgegelder nicht gesichert. Die Reform würde den Mindestumwandlungssatz von 6,8 auf 6 Prozent senken und damit die heutige Quersubventionierung reduzieren.

Hohe Eigeninitiative beim Sparen

Müssten die Befragten eine tiefere PK-Rente in Kauf nehmen, haben sie klare Präferenzen, wie sie die Ausfälle ausgleichen würden. Am liebsten auf eigene Faust. Die allermeisten sprechen sich dafür aus, freiwilliges Sparen durch Steuervergünstigungen zu fördern. So wie man es heute bereits beim Aufbau von Vorsorgekapital in der dritten Säule kennt.

Länger arbeiten ist kein Tabu mehr. Drei von vier Befragte würden sich bei einer tieferen Rente bessere Möglichkeiten wünschen, über das heutige Rentenalter von 65 Jahren Teilzeit hinaus weiterzuarbeiten. Dafür müsste die Wirtschaft jedoch entsprechende Modelle fördern. Nur jeder Dritte hält es für realistisch, nach der Pensionierung eine bezahlte Stelle zu finden. «Die PK-Reform senkt die Beiträge für ältere Arbeitskräfte und wäre hierfür sicher ein kleiner Hebel», sagt Rutsch.

Länger arbeiten und früher einzahlen

Mit Blick auf die demografische Entwicklung und den Fachkräftemangel dürfte das Thema künftig weiter an Bedeutung gewinnen. «Wir müssen Wege finden, damit die Leute länger in der Arbeitswelt verbleiben. Fast zwei Drittel können sich heute vorstellen, länger zu arbeiten.»

Bei den Befragten viel Zuspruch erhält auch die Idee, schon zu Beginn der Berufskarriere in die PK einzuzahlen – und nicht erst ab 25 Jahren, wie es heute der Fall ist.

Höhere Lohnabzüge oder ein generell höheres Pensionsalter fallen hingegen bei gut 60 Prozent der Befragten durch. Wie sie zu höheren Arbeitgeberbeiträgen stehen, war dagegen nicht Teil der Umfrage.

Neue Finanzierungsquellen

Viele Befragte könnten sich auch mit einer Beteiligung des Bundes an den PK-Leistungen anfreunden. Dafür würden sie am ehesten bei Zahlungen ins Ausland – also Entwicklungshilfen, beim Militär oder der Landwirtschaft sparen. Oder aber neue Steuern einführen, beispielsweise auf Finanztransaktionen oder Erbschaften.

Die Befragten rechnen damit, dass sie bei der Pensionierung mit der AHV und PK auf rund 56 Prozent ihres letzten Lohns kommen. Die Mehrheit gibt deshalb an, diese Lücke mit zusätzlichen Ersparnissen zu schliessen. Personen mit tiefem Einkommen ist dies jedoch nur in kleinem Mass möglich. Jeder Zweite von ihnen erwartet deshalb, sich nach der Pensionierung einschränken zu müssen.

 

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Anfang 2025 werden die AHV- und die IV-Renten sowie mehrere andere Sozialleistungen angehoben. Gleichzeitig wird das Referenzalter der Frauen schrittweise von 64 auf 65 Jahre erhöht.

Auf einen Blick

  • Anfang 2025 werden AHV/IV-Renten, Ergänzungsleistungen, Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose und Familienzulagen erhöht.
  • Das Referenzalter für den Bezug einer ungekürzten Altersrente wird für Frauen um drei Monate angehoben; ab Anfang 2028 gilt für alle das Referenzalter 65.
  • Die Digitalisierung in der Erwerbsersatzordnung und das Elektronische Patientendossier schreiten voran.

Ab Januar 2025 treten verschiedene neue Massnahmen in Kraft. Dieser Artikel gibt Versicherten, Arbeitgebern und im Sozialversicherungsbereich tätigen Personen einen Überblick über die anstehenden Änderungen. Er stützt sich auf die Ende November 2024 verfügbaren Informationen. Zu Redaktionsschluss war eine Beschwerde gegen die Erhöhung des Referenzalters der Frauen noch beim Bundesgericht hängig.

Erste Säule: Erhöhung der Renten und der Hilflosenentschädigung

Die Renten der ersten Säule werden ab Anfang Januar 2025 um 2,9 Prozent erhöht. Die Mindestrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) sowie der Invalidenversicherung (IV) steigt somit von 1225 auf 1260 Franken pro Monat, die Maximalrente – bei voller Beitragsdauer – von 2450 auf 2520 Franken. Die AHV-Rente für Ehepaare beträgt neu 3780 Franken. Letztmals wurden diese Renten 2023 an die Preis- und Lohnentwicklung angepasst.

Die Mindestbeiträge von Selbstständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen für AHV, IV und Erwerbsausfallentschädigung (EO) werden auf 530 Franken pro Jahr erhöht, der Mindestbeitrag für die freiwillige AHV/IV auf 1010 Franken.

Ebenfalls angehoben wird die Hilflosenentschädigung der AHV und der IV, die für Rentenbezügerinnen und -bezüger bestimmt sind, die auf Dritthilfe angewiesen sind. Die Höhe der Hilflosenentschädigung hängt vom Grad der Hilflosigkeit ab. In der IV beträgt der Assistenzbeitrag neu 35.30 Franken pro Stunde (+1 Fr.) und 169.10 Franken pro Nacht (+4.65 Fr.).

Lebensbedarf: Erhöhung der EL und der ÜL

Die Ergänzungsleistungen (EL) und die Überbrückungsleistungen (ÜL) werden ebenfalls angehoben. Der jährliche Pauschalbetrag für die Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs wird für Alleinstehende auf 20 670 Franken (+570 Fr.) erhöht; für Ehepaare auf 31 005 Franken (+855 Fr.); für Kinder über 11 Jahre auf 10 815 Franken (+300 Fr.) und für Kinder unter 11 Jahren auf 7590 Franken (+210 Fr.).

Die maximal anrechenbaren Mietzinse in den Ergänzungsleistungen und den Überbrückungsleistungen werden ebenfalls an die Teuerung angepasst. In den Grosszentren (Mietzinsregion 1) beträgt der jährliche Höchstbetrag künftig 18 900 Franken, in der Stadt (Region 2) 18 300 Franken und auf dem Land (Region 3) 16 680 Franken. Die Freibeträge auf den Erwerbseinkünften werden für Alleinstehende von 1000 auf 1300 Franken pro Jahr und für Ehepaare sowie Personen mit Kindern von 1500 auf 1950 Franken pro Jahr angehoben.

Familienzulagen: Höhere Mindestbeträge

Die vom Bund festgelegten Mindestbeträge für Familienzulagen werden Anfang 2025 erhöht: Die Kinderzulage beträgt neu 215 Franken pro Monat statt 200 Franken; die Ausbildungszulage monatlich 268 statt 250 Franken.

Davon profitieren diejenigen Eltern, die in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Glarus, Solothurn, Tessin, Thurgau und Zürich arbeiten. In den übrigen Kantone sind die Familienzulagen höher als der neue Mindestbetrag.

Zweite und dritte Säule: Neue Ansätze

Die Änderungen in der ersten Säule wirken sich auch auf die obligatorische berufliche Vorsorge (BVG) aus: Anfang 2025 wird der Koordinationsabzug im BVG-Obligatorium auf 26 460 Franken angehoben, und die Eintrittsschwelle steigt auf 22 680 Franken. In der Säule 3a wiederum beträgt der maximal erlaubte Steuerabzug neu 7258 Franken für Personen, die eine zweiten Säule haben, und 36 288 Franken für Personen ohne zweite Säule.

Angepasst werden auch die Hinterlassenen- und die Invalidenrenten der obligatorischen zweiten Säule: Sie steigen um 0,8 Prozent, wenn sie 2024 erstmals angepasst wurden, und um 2,5 Prozent, wenn sie 2023 letztmals angepasst wurden. Im überobligatorischen Bereich entscheidet das oberste Organ der Vorsorgeeinrichtung jährlich darüber, ob und allenfalls in welchem Umfang die Renten angepasst werden.

Der Mindestzinssatz in der obligatorischen beruflichen Vorsorge bleibt 2025 unverändert bei 1,25 Prozent. Bei der Festlegung des Mindestzinssatzes, der bestimmt, wie hoch das BVG-Vorsorgeguthaben mindestens verzinst werden muss, ist der Bundesrat den Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für berufliche Vorsorge gefolgt.

Ab 2025 sind Einkäufe in die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) unter bestimmten Bedingungen möglich. In der Schweiz erwerbstätige Personen, die nicht jedes Jahr die für sie maximal zulässigen Beiträge in ihre Säule 3a einbezahlt haben, können diese Beiträge künftig bis zu zehn Jahre rückwirkend noch einzahlen. Die Anpassung betrifft nur Beitragslücken, die ab 2025 entstehen. Der Einkauf erfolgt dabei zusätzlich zum ordentlichen Beitrag und kann ebenfalls von den Steuern abgezogen werden.

AHV 21: Zweite Etappe

Die zweite Etappe der Reform zur Stabilisierung der AHV (AHV 21) tritt Anfang 2025 in Kraft. Davon sind nur Frauen betroffen, die nach 1960 geboren wurden. Ihr Referenzalter (bisher «Rentenalter») wird bis 2028 schrittweise angehoben; danach gilt für Frauen und Männer das einheitliche Referenzalter von 65 Jahren.

Das Referenzalter bezeichnet das Alter, ab dem eine Person die AHV-Altersrente ohne Kürzung oder Zuschlag beziehen kann. Bei einem Vorbezug vor 65 Jahren wird die Altersrente gekürzt, bei einem Aufschub erhöht. Der Kürzungssatz bei einem Rentenvorbezug und der Erhöhungssatz bei Aufschub werden demnächst, voraussichtlich 2027, nach unten korrigiert, um der steigenden Lebenserwartung besser Rechnung zu tragen. Seit 2024 kann die Rente im Alter zwischen 63 und 70 Jahren in Teilschritten bezogen werden (Sauvain 2023).

Die Erhöhung des Referenzalters wird mit Ausgleichsmassnahmen abgefedert (BSV 2022). So haben Frauen, die zwischen 1961 und 1969 geboren wurden, ab 2025 Anspruch auf einen Rentenzuschlag, sofern sie ihre Altersrente ab dem Referenzalter oder später beziehen. Frauen, die ihre Rente vorbeziehen, erhalten keinen Zuschlag. Für sie gelten jedoch reduzierte Kürzungssätze.

Der Rentenzuschlag wird nach Einkommen und Jahrgang abgestuft und beträgt zwischen 13 und 160 Franken pro Monat. Er ist von der Plafonierung der AHV-Altersrente von Ehepaaren ausgenommen, das heisst, er wird auch dann ausbezahlt, wenn Rente und Zuschlag den Betrag der Maximalrente übersteigen. Der Zuschlag wird lebenslang ausbezahlt und löst keine Kürzung der Ergänzungsleistungen aus.

Prämienanstieg in der Krankenversicherung

Die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung (KVG) steigen 2025 für alle Altersgruppen an. Im Jahr 2025 beträgt die mittlere Monatsprämie 378.70 Franken, was einem Anstieg von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die mittlere Prämie wird berechnet, indem alle in der Schweiz bezahlten Prämien addiert und durch die Gesamtzahl der Versicherten in der Schweiz geteilt werden. Der durchschnittliche Anstieg für junge Erwachsene und Kinder fällt mit 5,4 Prozent bzw. 5,8 Prozent etwas geringer aus.

Die Ankündigung der Prämienerhöhung war zum ersten Mal von verbindlichen Regeln für die Vermittlertätigkeit flankiert. Seit September 2024 ist die telefonische Kaltakquise untersagt – das heisst die Kontaktaufnahme mit einer Person, die noch nie oder seit mehr als 36 Monaten nicht mehr beim werbenden Versicherer versichert war. Ausserdem sind Vermittlerinnen und Vermittler bei einem Beratungsgespräch verpflichtet, ein Protokoll zu erstellen und es von der Kundschaft unterzeichnen zu lassen. Zudem ist die Vermittlerentschädigung künftig beschränkt. Versicherern, die gegen diese Regeln verstossen, droht eine Busse von bis zu 100 000 Franken.

 

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Die Löhne in der Schweiz sind im Vergleich zu anderen Ländern hoch – aber die Lebenshaltungskosten sind es auch. Deshalb kann der Ruhestand für viele Schweizerinnen und Schweizer zu einer finanziellen Herausforderung werden. Vor allem für jene, die privat nicht oder zu wenig vorgesorgt haben.

In diesem Blog geben wir Ihnen Tipps, wie Sie sich auf die Pensionierung vorbereiten und finanzielle Engpässe oder gar Altersarmut vermeiden können.

Altersarmut in der Schweiz

Altersarmut ist mehr als eine finanzielle Herausforderung – sie bedeutet, dass Rentnerinnen und Rentner nicht genügend Einkommen haben, um die grundlegenden Lebenshaltungskosten zu decken. In der Schweiz leben fast 300’000 Seniorinnen und Senioren an der Armutsgrenze. Rund 13,6 Prozent von ihnen könnten unvorhergesehene Kosten in Höhe von CHF 2000 nicht ohne Weiteres begleichen (Stand 2022).

Doch wann beginnt Altersarmut? In der Schweiz gelten Sie als arm, wenn Ihr monatliches Einkommen – nach Abzug der Mietkosten und Krankenkassenprämien – unter dem Existenzminimum von CHF 1200 liegt. Wer monatlich nur ein paar hundert Franken zur Verfügung hat, wird schnell Mühe haben, Lebensmittel, medizinische Versorgung und andere notwendige Ausgaben zu berappen. Bestimmte Gruppen sind besonders gefährdet: Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Auch Alleinerziehende sind häufiger von Altersarmut betroffen. Beides ist auf geringere Rentenansprüche zurückzuführen.

Ursachen und Folgen von Altersarmut

Oft gibt es für Altersarmut mehrere Ursachen, die miteinander verknüpft sind. Mögliche Faktoren sind:

  • Geringes Einkommen: Personen, die während ihres Arbeitslebens wenig verdient haben, zahlen weniger in ihre Altersvorsorge ein. Dadurch erhalten sie später weniger Rente.
  • Unzureichende Vorsorge: In der Schweiz besteht die Altersvorsorge aus drei Säulen: der staatlichen Vorsorge (AHV), der beruflichen Vorsorge (Pensionskasse) und der privaten Vorsorge (3. Säule). Wurde in eine oder mehrere dieser Säulen zu wenig eingezahlt, fällt die Rente entsprechend geringer aus.
  • Lücken im Erwerbsverlauf: Zeiten ohne Arbeit – etwa durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Pflege von Angehörigen – führen ebenfalls zu niedrigeren Beiträgen in die Rentenkassen.
  • Hohe Lebenshaltungskosten: Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind hoch. Wenn die Rente nicht ausreicht, um diese Kosten zu decken, geraten Rentnerinnen und Rentner in finanzielle Schwierigkeiten.

Finanzielle Engpässe im Alter können die Lebensqualität beeinflussen, da sie die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erschweren. Dies kann zu sozialer Isolation führen und auch den Zugang zu wichtigen medizinischen Behandlungen erschweren. Daher ist es wichtig, frühzeitig vorzusorgen, um den Lebensstandard und das Wohlbefinden im Alter zu sichern.

Wie der Staat Altersarmut vorbeugt

Um Altersarmut zu vermeiden, setzt der Staat auf mehrere Massnahmen. Eine zentrale Rolle spielen dabei die oben erwähnten drei Säulen. Die AHV ist obligatorisch für alle Erwerbstätigen und finanziert sich durch Beiträge von Arbeitnehmenden, Arbeitgebenden und dem Staat. Sie sichert eine Grundrente, die ein minimales Einkommen im Alter garantieren soll. Zusätzlich zur AHV gibt es die Pensionskasse, in die Arbeitgebende und Arbeitnehmende ebenfalls verpflichtend Beiträge einzahlen. Ziel ist, die Rente im Alter zu erhöhen und den gewohnten Lebensstandard zu sichern. Dafür reicht das Geld aus den ersten beiden Säulen aber heute meist nicht mehr. Deshalb hat die 3. Säule, die private Vorsorge, an Bedeutung gewonnen. Der Staat fördert diese durch steuerliche Anreize, um die individuelle Altersvorsorge zu stärken. So können Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zu AHV und Pensionskasse eigenverantwortlich für ihr Alter vorsorgen und finanzielle Lücken schliessen.

Zudem bietet der Staat Ergänzungsleistungen zu AHV und Invalidenversicherung an. Diese Leistungen unterstützen Menschen, deren Renten und Einkommen nicht ausreichen. Damit Frauen und Alleinerziehende in Zukunft seltener von Altersarmut betroffen sind, fördert der Staat ausserdem flexible Arbeitsmodelle und den Ausbau von Angeboten zur Kinderbetreuung. Dies hilft, die Lücken in der Erwerbsbiografie zu schliessen und höhere Beiträge in die Altersvorsorge zu gewährleisten. Zuletzt ist Vorsorge aber auch eine Frage der eigenen Motivation und Möglichkeiten. Daher gibt es auch staatliche Massnahmen zur Bildung und Aufklärung rund um die Bedeutung der Altersvorsorge: Kampagnen und Beratungsangebote sollen dazu beitragen, dass die Bevölkerung der Altersarmut frühzeitig und ausreichend vorbeugt.

Altersarmut vorbeugen: Mit diesen Tipps fürs Alter vorsorgen

Um sich bestmöglich auf den Ruhestand vorzubereiten und finanziell abgesichert zu sein, sollten Sie frühzeitig handeln. Hier sind einige Tipps:

  1. Starten Sie früh mit der Altersvorsorge
    Je früher Sie mit der Vorsorge beginnen, desto mehr können Sie ansparen. Nutzen Sie die Zeit, um langfristig von Zinseszinseffekten zu profitieren.
  2. Nutzen Sie alle drei Säulen der Altersvorsorge
    Achten Sie darauf, sowohl in die AHV als auch in die berufliche Vorsorge einzuzahlen. Ergänzen Sie dies durch private Vorsorge in der 3. Säule.
  3. Profitieren Sie von Steuervergünstigungen
    Nutzen Sie die steuerlichen Vorteile der 3. Säule, um zusätzliche Ersparnisse für das Alter anzulegen.
  4. Informieren Sie sich über staatliche Förderungen
    Prüfen Sie, ob Sie auch abseits der 3. Säule Anspruch auf staatliche Unterstützung oder steuerliche Vergünstigungen haben – und nutzen Sie diese gezielt.
  5. Überprüfen Sie regelmässig Ihre Vorsorgesituation
    Machen Sie sich ein Bild von Ihren aktuellen und zukünftigen Rentenansprüchen. Passen Sie Ihre Sparmassnahmen gegebenenfalls an.
  6. Schliessen Sie Lücken in Ihrer Erwerbsbiografie
    Seien Sie sich bewusst, dass Elternzeit, Arbeitslosigkeit oder Teilzeitarbeit Ihre Rentenansprüche beeinflussen. Nutzen Sie Möglichkeiten, solche Lücken zu schliessen.
  7. Sichern Sie sich durch Weiterbildungen ab
    Investieren Sie in Ihre berufliche Weiterbildung, um Ihre Beschäftigungsfähigkeit und Ihr Einkommen zu steigern. Schliesslich wirkt sich dies positiv auf Ihre Altersvorsorge aus.
  8. Sprechen Sie mit einem Finanzprofi
    Lassen Sie sich professionell beraten, um Ihre finanzielle Situation zu analysieren und einen optimalen Vorsorgeplan zu erstellen. Ihre Beraterin oder Ihr Berater kann Ihnen auch Geldanlagen empfehlen, die sich besonders gut für die Altersvorsorge eignen.
  9. Nutzen Sie Arbeitgeberangebote zur Altersvorsorge
    Informieren Sie sich über betriebliche Altersvorsorgepläne und andere Vorsorgeangebote Ihres Unternehmens.

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Trotz eines hohen Lebensstandards kämpfen viele Menschen in der Schweiz mit finanziellen Schwierigkeiten. Eine neue Befragung zeigt: Jeder vierte Erwachsene rechnet in diesem Jahr mit einer Verschlechterung der eigenen Situation im Vergleich zu 2024.

Jeder vierte Erwachsene rechnet in diesem Jahr mit einer Verschlechterung der eigenen Situation im Vergleich zu 2024. Das zeigt eine Befragung von Comparis. Zudem hat fast jede dritte Person in der Schweiz Mühe, alle Ausgaben zu decken.

Hohe Kosten für Mieten und Krankenkassenprämien sowie Angst vor einem Jobverlust drücken auf die finanzielle Zuversicht, wie es in einer Mitteilung des Preisvergleichsportals Comparis vom Donnerstag zur eigenen Umfrage heisst.

Auffällig sind demnach die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 29 Prozent der Männer optimistisch sind, sind es bei den Frauen nur 18 Prozent. Zudem befürchten 30 Prozent der Frauen eine Verschlechterung ihrer persönlichen finanziellen Situation, aber nur 23 Prozent der Männer.

Krankenkassenprämie ist wesentliche finanzielle Belastung

Die Krankenkassenprämien bleiben eine wesentliche finanzielle Belastung. Fast jeder sechste Befragte (16 Prozent) hat regelmässig Schwierigkeiten, die Prämien zu bezahlen. In Haushalten mit einem monatlichen Einkommen bis 4000 Franken geben 22 Prozent an, Mühe mit den Zahlungen zu haben.

Zwar sagen 48 Prozent der erwachsenen Personen, dass sie im Grossen und Ganzen genug Geld hätten. Knapp jede vierte Person (24 Prozent) gibt jedoch an, dass sie auf jeden Franken schauen und sich sehr einschränken müsse, um alle Rechnungen begleichen zu können. 6 Prozent beklagen gar, das Geld reiche ihnen hinten und vorne nicht.

Die 36- bis 55-Jährigen spüren die finanzielle Belastung besonders stark: 9 Prozent von ihnen geben an, dass das Geld nicht ausreicht. Bei den Jüngeren (18 bis 35 Jahre) sind es 4 Prozent und bei den über 55-Jährigen 3 Prozent.

Privatkredit-Versuchung wird grösser

Wenn der finanzielle Spielraum kleiner wird, verzichten die Menschen in der Schweiz am ehesten auf neue Technik und Elektronik (64 Prozent), neue Kleider und Accessoires (61 Prozent) sowie auf das Ausgehen und auf Restaurantbesuche (57 Prozent).

Bei leerem Portemonnaie einen Privatkredit aufzunehmen oder sich Geld zu leihen, wird immer beliebter: Für 7 Prozent der Befragten ist das eine Möglichkeit. Mit 11 Prozent ist die Aufnahme eines Kredits vor allem bei den 18- bis 35-Jährigen eine Möglichkeit – im Gegensatz zu den 36- bis 65-Jährigen mit 7 und den Älteren mit 2 Prozent.

Die Mehrheit der Befragten verändert ihre Konsum- und Finanzentscheidungen aufgrund der Klimadebatte kaum: 77 Prozent gaben «hat einen geringen» oder «gar keinen» Einfluss als Antwort. Für 31 Prozent haben die Klimadiskussionen gar keine Auswirkungen auf ihr Verhalten.

Die gemäss Comparis-Angaben repräsentative Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von comparis.ch im Juni 2025 unter 1034 Personen in allen Regionen der Schweiz durchgeführt.

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Es kann immer wieder passieren: Ein Gerät streikt, eine App öffnet sich nicht oder das Internet macht plötzlich Probleme. Technik ist praktisch, aber manchmal auch verwirrend. Besonders, wenn etwas nicht so funktioniert, wie man es gewohnt ist, kann das schnell für Unsicherheit oder Ärger sorgen. Die gute Nachricht: In der Schweiz gibt es viele Möglichkeiten, schnell und zuverlässig Unterstützung zu erhalten – sowohl im Alltag als auch speziell für ältere Menschen.

Der erste Schritt besteht oft darin, Ruhe zu bewahren. Viele technische Schwierigkeiten lassen sich mit einfachen Maßnahmen lösen. Manchmal hilft es schon, das Gerät neu zu starten. Wenn eine App nicht reagiert, kann es genügen, sie zu schließen und erneut zu öffnen. Auch die Kontrolle, ob das Gerät mit dem Internet verbunden ist, kann Klarheit bringen. Solche kleinen Schritte klingen vielleicht selbstverständlich, aber sie lösen tatsächlich eine große Zahl alltäglicher Probleme.

Wenn sich die Schwierigkeit nicht so leicht beheben lässt, lohnt sich ein Blick in die Einstellungen des Geräts. Viele Smartphones und Computer zeigen Hinweise oder Warnmeldungen an, die weiterhelfen. Bei neuen Geräten gibt es oft auch kurze Anleitungen oder Tipps, die erklären, was zu tun ist. Wer sich Zeit nimmt und in Ruhe liest, findet manchmal die Lösung selbst – und das gibt ein gutes Gefühl der Selbstständigkeit.

Aber niemand muss alles allein schaffen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Anlaufstellen, die gerne unterstützen. Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn können oft schnell zeigen, was zu tun ist. Besonders jüngere Menschen haben viel Erfahrung mit Technik und helfen meist gerne weiter. Manchmal reicht ein kurzer Anruf – und das Problem ist schon nach wenigen Minuten gelöst.

Es gibt auch professionelle Angebote für ältere Menschen, die Unterstützung speziell im Umgang mit digitalen Geräten bieten. Viele Gemeinden, Kulturzentren oder Organisationen organisieren Treffen oder kostenlose Beratungsstunden. Dort kann man Fragen stellen, neue Dinge ausprobieren oder sich etwas genauer erklären lassen. Solche Angebote fördern nicht nur technisches Wissen, sondern auch den Austausch mit anderen – und oft entsteht dabei eine freundliche, angenehme Atmosphäre.

Auch in Bibliotheken, Bildungshäusern oder Seniorentreffs stehen häufig Fachleute bereit, die geduldig erklären. Diese Orte eignen sich ideal, um ohne Hektik Neues zu lernen – Schritt für Schritt, im eigenen Tempo. Wenn man regelmäßig hingeht, wird man schnell sicherer im Umgang mit Smartphone, Computer oder Tablet.

Ein sehr praktischer Weg zur Hilfe sind auch Telefon-Hotlines von Geräteherstellern oder Dienstleistern. Wer etwa ein Problem mit einem neuen Gerät hat oder sich bei einer Einstellung unsicher fühlt, kann direkt beim Kundendienst anrufen. Dort arbeiten geschulte Fachkräfte, die erklären, welche Schritte zu tun sind. Es kann hilfreich sein, das Gerät in der Nähe zu haben, damit man die Anweisungen gleich ausprobieren kann.

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Die digitale Welt bietet viele Möglichkeiten, informiert und gut unterhalten zu bleiben – ganz ohne Zeitung am Kiosk zu kaufen oder den Fernseher rechtzeitig einzuschalten. Immer mehr Seniorinnen und Senioren in der Schweiz entdecken, wie praktisch es sein kann, Nachrichten und Fernsehsendungen direkt online zu verfolgen. Ein Smartphone, Tablet oder Computer genügt – und schon hat man Zugang zu Informationen aus der ganzen Schweiz und der Welt. Dabei bleibt man flexibel: Man schaut oder liest genau dann, wenn man Zeit und Lust hat.

Gerade für Nachrichten ist das Internet ein großer Vorteil. Anstatt lange zu suchen, kann man aktuelle Meldungen jederzeit abrufen. Ob Politik, Kultur oder lokale Ereignisse aus dem eigenen Kanton – gut strukturierte Nachrichtendienste machen es leicht, genau die Themen zu finden, die einen interessieren. Viele Webseiten bieten eine einfache Navigation und klare Überschriften, die helfen, relevante Inhalte schnell zu entdecken. Seniorinnen und Senioren, die gerne gut informiert sind, schätzen diesen Komfort sehr.

Ein weiterer Vorteil: Nachrichten online können oft in einer angenehmen Schriftgröße angezeigt werden. Wer kleinere Buchstaben in gedruckten Zeitungen schwierig lesen kann, nutzt einfach die Zoom-Funktion. So wird das Lesen entspannter und die Augen werden weniger belastet. Außerdem bieten viele digitale Medien die Möglichkeit, sich Artikel sogar vorlesen zu lassen – eine Funktion, die besonders hilfreich sein kann, wenn man die Hände frei haben möchte oder das Lesen einmal schwerfällt.

Neben Nachrichten spielen Videoangebote eine immer größere Rolle. Fernsehsendungen, Dokumentationen und Unterhaltungsprogramme lassen sich oft online anschauen. Viele Anbieter stellen ihre Inhalte nach der Ausstrahlung zur Verfügung. Das bedeutet: Man muss nicht mehr zu einer bestimmten Zeit vor dem Fernseher sitzen, sondern schaut die Lieblingssendung genau dann, wenn es passt. Für Seniorinnen und Senioren bringt das viel Freiheit im Tagesablauf.

Ein Tablet eignet sich besonders gut zum Anschauen von Videos, da der Bildschirm größer ist als beim Handy. Aber auch ein moderner Fernseher kann mit dem Internet verbunden werden. So kann man online geschaute Programme genauso genießen wie klassisches Fernsehen – bequem im Wohnzimmer, auf dem Sofa, vielleicht mit einer Tasse Tee zur Hand. Die Bedienung ist oft einfach: Ein paar Klicks genügen, um die gewünschte Sendung zu starten.

Wichtig ist, dass man sich langsam und in Ruhe an die Funktionen herantastet. Beim ersten Mal kann es etwas ungewohnt sein, aber mit ein wenig Übung wird alles ganz selbstverständlich. Es lohnt sich, die Startseiten der bevorzugten Anbieter zu speichern. So findet man die Inhalte beim nächsten Mal noch schneller. Wer sich unsicher fühlt, kann sich von Familienmitgliedern eine kurze Einführung geben lassen oder gemeinsam die ersten Videos anschauen. Das macht Spaß und vermittelt Sicherheit.

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Smartphones sind längst zu einem wichtigen Begleiter im Alltag geworden. Sie helfen dabei, mit der Familie in Kontakt zu bleiben, Informationen schnell zu finden und vieles einfacher zu organisieren. Besonders für Seniorinnen und Senioren in der Schweiz gibt es zahlreiche Apps, die den Alltag bequemer, sicherer und angenehmer machen können. Drei besonders hilfreiche Bereiche sind dabei: Notizen, Wetter und Verkehr. Wer einige dieser Anwendungen kennt und nutzt, merkt schnell, wie viel Unterstützung ein Smartphone bieten kann.

Beginnen wir mit Notizen-Apps. Sie sind eine praktische Möglichkeit, wichtige Dinge des Alltags festzuhalten. Termine, Einkaufslisten oder Ideen müssen nicht mehr auf kleinen Zetteln stehen, die leicht verloren gehen. Stattdessen kann man sie direkt im Smartphone speichern und jederzeit wiederfinden. Die meisten Notizen-Apps sind sehr einfach zu bedienen. Man öffnet die Anwendung, tippt eine kurze Erinnerung ein – und fertig. Manche Apps bieten sogar die Möglichkeit, Fotos, Sprachaufnahmen oder hilfreiche Checklisten hinzuzufügen. So kann man beispielsweise die Namen neuer Medikamente fotografieren oder eine Liste für den nächsten Arztbesuch speichern.

Für viele Seniorinnen und Senioren ist es auch angenehm, dass Notizen-App-Daten automatisch gespeichert werden. Selbst wenn man das Handy einmal ausschaltet oder verlegt, gehen die Informationen nicht verloren. Einige Apps synchronisieren Inhalte sogar mit einem Computer oder einem Tablet. Besonders praktisch ist das, wenn man mehrere Geräte nutzt und alles griffbereit haben möchte. Ordnung halten wird so deutlich einfacher – und der Alltag dadurch entspannter.

Auch eine zuverlässige Wetter-App gehört heute fast schon zur Grundausstattung eines Smartphones. In der Schweiz ist das Wetter oft wechselhaft, besonders in den Bergen. Ein sonniger Morgen kann sich schnell in ein regnerisches oder stürmisches Wetter verwandeln. Eine Wetter-App zeigt nicht nur die aktuelle Temperatur, sondern auch Vorhersagen für die nächsten Tage. So lässt sich besser planen, welche Kleidung man benötigt oder ob ein Spaziergang sicher ist. Viele Apps informieren zudem über besondere Wetterbedingungen wie Glätte, Hitze oder starken Wind. Das schützt und hilft, Überraschungen zu vermeiden.

Wetter-Apps können auch unterschiedliche Regionen anzeigen – ideal, wenn man eine Reise plant oder Familie in einem anderen Kanton besuchen möchte. Ob man nach Zürich, Tessin oder ins Wallis fährt: Ein kurzer Blick aufs Handy und man weiß, was einen erwartet. Für Seniorinnen und Senioren, die gerne Zeit in der Natur verbringen oder auf Gartenarbeit achten, ist diese Funktion besonders wertvoll. Sie sorgt für mehr Sicherheit und Komfort bei jeder Aktivität im Freien.

Ein weiterer, sehr wichtiger Bereich sind Apps für den öffentlichen Verkehr. Die Schweiz verfügt über eines der zuverlässigsten und am besten vernetzten Transportsysteme der Welt. Züge, Busse, Trams und Schiffe ermöglichen es, nahezu jedes Ziel ohne Auto zu erreichen. Eine Verkehrs-App zeigt Verbindungen übersichtlich an, inklusive Abfahrtszeiten, Umstiegen und eventuellen Verzögerungen. So lässt sich eine Reise bequem von zu Hause aus planen – ohne Stress und ohne Hektik am Bahnhof.

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Online einkaufen kann den Alltag sehr erleichtern – besonders dann, wenn man nicht immer Zeit oder Möglichkeit hat, in Geschäfte zu gehen. Viele Seniorinnen und Senioren in der Schweiz entdecken das Internet als praktische Möglichkeit, Produkte bequem nach Hause liefern zu lassen. Von Kleidung über Haushaltswaren bis hin zu Geschenken für die Familie: Mit wenigen Klicks ist alles bestellt. Doch zusammen mit den Vorteilen gibt es auch Risiken. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man sicher einkauft und sich vor Betrug schützt.

Der erste Schritt zu sicheren Online-Einkäufen besteht darin, vertrauenswürdige Webseiten zu wählen. Bekannte Anbieter haben meist einen guten Ruf, eine klare Adresse und verständliche Informationen über Lieferungen und Rücksendungen. Ein Blick in die Kontaktangaben zeigt schnell, ob ein Unternehmen seriös ist: Gibt es eine Telefonnummer oder eine Adresse in der Schweiz? Werden klare Informationen bereitgestellt? Seriöse Anbieter geben stets transparente Auskünfte über ihren Service.

Ein wichtiges Merkmal seriöser Webseiten ist das kleine Sicherheitssymbol in der Browserzeile. Wenn vor der Webadresse ein Schloss zu sehen ist und die Adresse mit „https“ beginnt, bedeutet das, dass die Verbindung verschlüsselt ist. So werden persönliche Daten besser geschützt. Fehlt dieses Zeichen, sollte man keine vertraulichen Informationen eingeben und den Einkauf besser abbrechen. Sicherheit geht immer vor.

Beim Erstellen eines Nutzerkontos empfiehlt es sich, ein starkes Passwort zu wählen. Ein gutes Passwort sollte mindestens acht Zeichen enthalten und eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen haben. Einfache Varianten wie Geburtsdaten oder Namen von Angehörigen lassen sich leicht erraten, daher sollte man sie vermeiden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann ein Notizbuch oder einen Passwort-Manager verwenden, um alles im Blick zu behalten. Wichtig: Dasselbe Passwort nicht für viele verschiedene Dienste nutzen.

Besonders wachsam sollte man bei Angeboten sein, die „zu gut, um wahr zu sein“ wirken. Extrem niedrige Preise, ungewöhnlich hohe Rabatte oder Webseiten ohne klare Informationen können Hinweise auf Betrug sein. Wenn man sich unsicher ist, hilft es, das Angebot mit anderen Shops zu vergleichen oder mit Familienmitgliedern zu sprechen. Eine zweite Meinung kann viel Ärger verhindern.

Auch beim Bezahlen spielt Sicherheit eine große Rolle. Zahlungsarten wie Kreditkarte oder Kauf auf Rechnung bieten zusätzlichen Schutz. Viele Banken in der Schweiz ermöglichen eine Bestätigung per SMS oder App – eine moderne Sicherheitsfunktion, die Missbrauch erschwert. Man sollte sensible Daten nie per E-Mail weitergeben und niemals auf Links klicken, die von unbekannten Absendern stammen. Solche Nachrichten können gefälscht sein und auf gefährliche Webseiten führen.

E-Mails und SMS mit unerwarteten Angeboten oder Gewinnversprechen sollte man grundsätzlich misstrauisch gegenüberstehen. Betrüger versuchen oft, durch Täuschung an persönliche Daten zu gelangen. Manchmal wird behauptet, ein Paket könne nicht geliefert werden und man solle seine Daten bestätigen. In solchen Fällen sollte man nie auf den Link klicken, sondern zuerst überlegen: Habe ich überhaupt etwas bestellt? Bei Unsicherheit kann man den Kundenservice über die offizielle Webseite kontaktieren.

Ein weiterer hilfreicher Tipp: Online-Einkäufe sollte man am besten auf dem eigenen Gerät tätigen und nicht über öffentliches WLAN, zum Beispiel im Café oder Bahnhof. Solche Netzwerke sind oft nicht gut geschützt. Zu Hause im eigenen WLAN ist es deutlich sicherer. Zudem sollte man darauf achten, dass das Gerät regelmäßig aktualisiert wird – sowohl der Browser als auch das Betriebssystem. Updates enthalten wichtige Verbesserungen, die vor Gefahren schützen.

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In unserer modernen Welt gibt es viele Möglichkeiten, mit geliebten Menschen in Verbindung zu bleiben – auch dann, wenn sie weit entfernt wohnen oder man sich nicht so oft persönlich sehen kann. Besonders für Seniorinnen und Senioren in der Schweiz kann die digitale Kommunikation ein wertvoller Begleiter sein: Telefonate, Videoanrufe und Nachrichten sorgen dafür, dass Nähe spürbar bleibt, selbst über große Distanzen hinweg. Viele entdecken dabei, wie viel Freude es macht, Gesichter zu sehen, Stimmen zu hören und schöne Momente miteinander zu teilen.

Ein klassischer Telefonanruf ist nach wie vor eine der angenehmsten Formen der Kommunikation. Man hört sofort die Stimme, kann Lachen, Emotionen und Nuancen wahrnehmen – etwas, das schriftliche Nachrichten nicht ersetzen können. Darüber hinaus gibt es inzwischen benutzerfreundliche Telefone mit größeren Tasten, lauterem Klang und klarer Anzeige, die den Alltag erleichtern. Ein kurzer Anruf am Morgen oder ein längeres Gespräch am Abend kann den Tag erhellen und das Gefühl der Verbundenheit stärken.

Besonders beliebt sind auch Videoanrufe. Sie bringen ein Stück Zuhause auf den Bildschirm – Gesichter, Gestik und die vertrauten Räume des Gegenübers. Viele Seniorinnen und Senioren entdecken, dass Videochats ihnen ein Gefühl geben, fast so nah zu sein wie bei einem persönlichen Besuch. Anwendungen, die einfach zu bedienen sind, ermöglichen spontane Treffen über weite Entfernungen hinweg. Ob ein Gespräch über den Alltag, ein gemeinsamer Kaffee vor der Kamera oder sogar das Vorlesen für Enkelkinder: Die gemeinsame Zeit wird wieder lebendig und emotional.

Wer noch unsicher im Umgang mit Technik ist, muss sich keine Sorgen machen. Es gibt Geräte, die speziell für ältere Menschen entwickelt wurden: Tablets mit großen Symbolen, einfache Menüführungen und klare Anweisungen machen die Bedienung intuitiv. Auch Familienmitglieder können helfen, einmalig alles einzurichten – danach genügt oft nur ein einziger Fingertipp, um einen Anruf zu starten. Viele entdecken dabei schnell, wie leicht und angenehm es ist, moderne Technik zu nutzen.

Eine gute Vorbereitung macht die Nutzung noch komfortabler. Eine stabile Internetverbindung ist wichtig, damit das Bild klar bleibt und keine Unterbrechungen entstehen. Wer zu Hause WLAN hat, kann sich entspannt im Lieblingssessel zurücklehnen und den Anruf genießen. Auch ein kleines Stativ oder eine Halterung für das Gerät ist praktisch: So bleiben Hände frei und die Haltung ist bequem, ohne das Telefon oder Tablet die ganze Zeit festhalten zu müssen.

Neben Gesprächen gibt es viele weitere Möglichkeiten, digital Nähe zu schaffen. Man kann Fotos austauschen, kurze Videos verschicken oder Sprachnachrichten aufnehmen. Diese kleinen Lebenszeichen bringen Freude in den Alltag und bleiben als Erinnerung erhalten. Wenn die Enkel ein Bild malen, können sie es einfach abfotografieren und schicken – und die Großeltern haben sofort ein neues Kunstwerk auf dem Bildschirm. Manchmal reicht schon ein kurzer Gruß, um jemandem zu zeigen: „Ich denke an dich.“

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Die Schweiz ist ein Land voller Kultur, Geschichte und faszinierender Museen. Viele dieser Orte bieten spezielle Vergünstigungen für Seniorinnen und Senioren, damit kulturelle Erlebnisse weiterhin zugänglich und angenehm bleiben. Ein guter Weg, Ausflüge zu planen und gleichzeitig Geld zu sparen, sind verschiedene Touristenkarten sowie Rabatte, die in Museen und kulturellen Einrichtungen angeboten werden. Besonders bequem: Man kann viele Angebote für ganze Regionen nutzen, wodurch sich eine Reise noch mehr lohnt.

Für Seniorinnen und Senioren ist es besonders wichtig, ohne Hektik und Stress eine Vielfalt von Aktivitäten genießen zu können. Eine Touristenkarte hilft dabei, Zugang zu Museen, Sehenswürdigkeiten und manchmal auch öffentlichen Verkehrsmitteln zu erhalten – und das zu einem attraktiven Preis. In vielen Städten gibt es solche Karten, die sich je nach Dauer des Aufenthalts auswählen lassen. Ob ein Tagesausflug oder ein verlängertes Wochenende: Die Nutzung einer solchen Karte bietet Flexibilität und spart gleichzeitig Kosten.

Ein Beispiel sind regionale Karten in beliebten Reisezielen wie Zürich, Bern oder Genf. Diese Städte haben eine beeindruckende Auswahl an Museen: Kunst, Geschichte, Wissenschaft oder besondere Themen wie Uhren oder Schokolade. Mit einer Touristenkarte erhält man in der Regel freien Eintritt oder deutliche Preisnachlässe. Zudem bieten manche Karten Vorteile für Stadtrundfahrten, Bootsfahrten oder Bergbahnen, sodass der Tag abwechslungsreich gestaltet werden kann. Wer sich auf eine kulturelle Reise begibt, kann so gleich mehrere Höhepunkte miteinander verbinden.

Auch ländliche Regionen der Schweiz haben attraktive Angebote geschaffen. Im Berner Oberland beispielsweise gibt es Karten, die Ausflüge in die Berge, Seenbesuche und Museumsbesichtigungen kombinieren. Seniorinnen und Senioren können die herrliche Natur genießen und gleichzeitig etwas über regionale Traditionen oder Alpin-Kultur erfahren. In der Ostschweiz dagegen laden historische Museen und Festungen zu spannenden Zeitreisen ein – perfekt für alle, die sich für Geschichte interessieren und dabei gerne Neues lernen.

Für ältere Menschen ist Komfort ein entscheidender Faktor. Viele Museen in der Schweiz sind barrierefrei gestaltet: Es gibt Aufzüge, Sitzgelegenheiten, ruhige Bereiche und gut lesbare Beschilderungen. Auch Audioguides und Führungen sind häufig auf unterschiedliche Bedürfnisse angepasst, was den Besuch entspannter und interessanter macht. Gleichzeitig wird bei vielen Angeboten Wert darauf gelegt, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen – mit gemütlichen Cafés oder schönen Ruheplätzen. So kann man sich nach einem Rundgang erholen und das Erlebte in aller Ruhe auf sich wirken lassen.

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