Tagebuch oder Familienchronik führen: Ideen für Kreativität im Alltag

von Emma Schmidt

Werbung


Erinnerungen gemeinsam sammeln

Eine Chronik kann auch ein Familienprojekt sein. Enkelkinder können Fragen stellen wie:

  • „Wie war deine Schule früher?“

  • „Welche Musik hast du als junger Mensch gehört?“

  • „Was war das schönste Ferienerlebnis?“

Solche Gespräche verbinden Generationen. Viele Senioren merken dann, wie wertvoll ihre Erfahrungen sind – und wie gerne junge Menschen zuhören.


Anfangen ist leichter als gedacht

Wichtig ist nicht die perfekte Form, sondern der erste Schritt. Ein paar Tipps für den Start:

  • Wählen Sie ein Notizbuch, das Ihnen gefällt – groß oder klein.

  • Schreiben Sie nicht jeden Tag, sondern dann, wenn es Ihnen gut tut.

  • Sie dürfen auch rückblickend schreiben: „Als ich 20 war …“

  • Legen Sie kleine Etappenziele fest: ein Kapitel pro Monat.

  • Lassen Sie Raum für Ergänzungen später: Geschichten wachsen weiter.

Ein Tagebuch oder eine Chronik kann immer wieder in die Hand genommen werden. Man kann ergänzen, streichen, umblättern und neu beginnen. Es ist Ihr Werk – ohne Regeln.


Ein Geschenk an sich selbst und andere

Wenn wir Erinnerungen festhalten, würdigen wir unser Leben. Jede Seite spiegelt Momente, die uns geprägt haben: schöne Zeiten, kleine Abenteuer, bedeutende Begegnungen. Für die Familie wird daraus ein wertvoller Schatz, der weitergegeben wird.

So wird Schreiben zu einer Reise – nicht weit weg, sondern mitten ins eigene Herz. Und es ist nie zu spät, damit zu beginnen. Heute ein Wort, morgen eine Geschichte – und schon entsteht ein eigenes kleines Buch voller Leben.

You may also like