Erinnerungen gemeinsam sammeln
Eine Chronik kann auch ein Familienprojekt sein. Enkelkinder können Fragen stellen wie:
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„Wie war deine Schule früher?“
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„Welche Musik hast du als junger Mensch gehört?“
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„Was war das schönste Ferienerlebnis?“
Solche Gespräche verbinden Generationen. Viele Senioren merken dann, wie wertvoll ihre Erfahrungen sind – und wie gerne junge Menschen zuhören.
Anfangen ist leichter als gedacht
Wichtig ist nicht die perfekte Form, sondern der erste Schritt. Ein paar Tipps für den Start:
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Wählen Sie ein Notizbuch, das Ihnen gefällt – groß oder klein.
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Schreiben Sie nicht jeden Tag, sondern dann, wenn es Ihnen gut tut.
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Sie dürfen auch rückblickend schreiben: „Als ich 20 war …“
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Legen Sie kleine Etappenziele fest: ein Kapitel pro Monat.
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Lassen Sie Raum für Ergänzungen später: Geschichten wachsen weiter.
Ein Tagebuch oder eine Chronik kann immer wieder in die Hand genommen werden. Man kann ergänzen, streichen, umblättern und neu beginnen. Es ist Ihr Werk – ohne Regeln.
Ein Geschenk an sich selbst und andere
Wenn wir Erinnerungen festhalten, würdigen wir unser Leben. Jede Seite spiegelt Momente, die uns geprägt haben: schöne Zeiten, kleine Abenteuer, bedeutende Begegnungen. Für die Familie wird daraus ein wertvoller Schatz, der weitergegeben wird.
So wird Schreiben zu einer Reise – nicht weit weg, sondern mitten ins eigene Herz. Und es ist nie zu spät, damit zu beginnen. Heute ein Wort, morgen eine Geschichte – und schon entsteht ein eigenes kleines Buch voller Leben.
